Informations- und Kommunikationstechnik

Blockschaltbild des Colorsignal-Wiedergabewegs

Das Videosignal wird nach den geschalteten Kopfverstärkern abgegriffen und über ein Tiefpassfilter mit vorgeschalteter 16 kHz Falle geführt. Am PIN 34 des IC 8001 liegt dann das Color-Under-Signal zur weiteren Signalaufbereitung an. Es folgt eine geregelte Verstärkerstufe (Automatik Color Control - ACC), die ihre Regelgröße auf die Amplitude des Burst-Signals bezieht.

Das Colorsignal muss wieder zurück konvertiert, also auf 4,43 MHz hochgemischt werden. Zusätzlich ist die zeilenweise Phasenschaltung (0° – 90° – 180° – 270° – 360°) für jedes 2. Halbbild rückgängig zu machen. Bei der Wiedergabe schwingt der 4,43 MHz Quarzoszillator frei, da vom Band kein stabiles Signal zum Triggern gewonnen werden kann. Die Erzeugung der weiteren Hilfsfrequenzen und die Phasenschaltung funktionieren hier, wie schon beim Aufnahmeweg beschrieben. Der einzige Unterschied ist, dass die Phasenlage zur Wiedergabe rechtsdrehend geschaltet wird. Am PIN 18 kann dann das vollständig konvertierte Colorsignal gemessen werden.

Es schließt sich eine externe 2H-Verzögerungsleitung an, die sowohl durchlaufen als auch umgangen wird. Am PIN 24 ist das Colorsignal dann auch vom Spurübersprechen weitestgehend befreit. Es wird in noch zwei Verstärkern mit zwischengeschaltetem (PIN 30 und PIN 23) Bandpassfilter für 4,43 MHz aufbereitet. Über die Steckerleitung JSA5 gelangt es zur Addierstufe der Luminanzaufbereitung.

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