Informations- und Kommunikationstechnik

Die Justierung der Kopfsignalpakete


Durch unterschiedliche Justierung der Umlenkbolzen kann die Überlappungsbreite der Kopfsignalpakete eingestellt werden.

Ist die Bandkopfumschlingung unter 180°, so findet keine Überlappung statt. Die entstehende signalfreie Zone wird als 'Gap' bezeichnet.


Die normale Breite der Überlappung beim VHS-System erreicht man mit einer Bandkopfumschlingung von 190°. Die Überlappung umfasst dabei ca. 4 Zeilen.

Bei noch größerer Umschlingung nimmt die Breite der Überlappung zu und Bildinformationen gehen verloren.


Normalerweise ist der richtige Umschlingungswinkel und damit die korrekte Überlappung durch die Mechanik der Bandführung vorgegeben. Sie stellt sich beim Anschlag der Bandführungsbolzen in den hinteren Arretierungslagern ein.

 


Das nebenstehende Bild zeigt die Signalverläufe des geschalteten Kopfverstärkers.

Zu erkennen sind die direkt vom Kopf kommenden Signalpakete mit dem Ein- und Ausschwingverhalten. Ihre zeitliche Dauer ist infolge der über 180° liegenden Bandkopfumschlingung größer als die der geschalteten Kopfsignale.
Da die Köpfe auf dem Trommeldurchmesser genau gegenüberliegen und der Kopf mit 1500 U/min rotiert, besorgt der Schaltimpuls mit der Frequenz von 25 Hz das Wegschneiden der Ein- und Ausschwingzonen.

Die zusammengeschalteten Ausgangssignale A und B zeigen bei richtiger Einstellung der Gerätemechanik ein durchgehendes Signalband. Eine geringfügige Restüberlappung ist noch erkennbar.

 


Der korrekte Umschaltpunkt für die Videoköpfe liegt 6,5 Zeilen vor dem eigentlichen Bildwechselimpuls (V-Synchron). Die Toleranz beträgt 1 Zeile. Dieser Head-Switching-Point ist einstellbar.

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