Informations- und Kommunikationstechnik

Der Luminanz-(Y-)-Wiedergabeweg

Beschrieben werden die Funktionsgruppen des IC 3502, dem Kopfverstärker und des IC 3501 zur Wiederherstellung des FBAS-Signals. Bei Aufnahme- und Wiedergabefunktionen werden dieselben ICs verwendet, wobei die Signalwege elektronisch umgeschaltet werden. Im Playback-Betrieb sind beide Videoköpfe getrennt geschaltet. Der Verbindungspunkt beider Kopfspulen liegt auf Masse, da der mittlere Transistor über die JPC2-Leitung leitend geschaltet wird.

Das vom Videoband gewonnene Signal mit rund 2 mV gelangt über PIN 4 und PIN 6 des IC 3502 auf den 1./2. Kopfverstärker. Die Ausgänge werden im Takt des Kopfumschalters auf einen geregelten Verstärker (AGC) gegeben. Der Kopfumschalter (Headswitch) wird über PIN 2 durch den 25 Hz-Impuls getaktet. Dieser aufbereitete Impuls wird vom CTL-Kopf geliefert. Er wertet die bei der Aufnahme in die CTL-Spur geschriebenen Bildwechselimpulse aus.

Das dem AGC-Verstärker zugeführte Signal wird am PIN 10 zur Colorverarbeitung ausgekoppelt. Bei PIN 11 und PIN 12 schließt sich eine Phasenkompensation an. Am Eingang des Drop-out-Schaltblocks liegt noch eine 627 kHz Falle für das Color-Under-Signal. PIN 18 ist mit der zur Drop-out-Kompensation notwendigen 1 H-(64μs)-Verzögerungsleitung verbunden.

Blockschaltbild der Luminanz-Wiedergabe

Das YFM-Signal durchläuft die Doppellimiter-Schaltung. Im oberen Zweig zum PIN 21 des IC 3501 liegt der Hochpass, im unteren Zweig am PIN 22 des ICs der Tiefpass. Im IC 3501 erfolgt die YFM-Demodulation. Das Luminanzsignal steht am PIN 25 als BAS-Signal zur Verfügung. Nach einem weiteren Tiefpassfilter und der Y-PB-Level-Anpassung wird es dem IC am PIN 5 zugeführt. Über PIN 34 des IC 3501 wird der Signalweg für den Aufnahme- und Wiedergabezweig umgeschaltet. Zwischen PIN 48 und PIN 50 liegt ein externes Tiefpassfilter mit einer oberen Grenzfrequenz von 4 ... 4,6 MHz.

Am PIN 45 wird das BAS-Signal wieder in das IC eingespeist. Es folgen eine Klemmstufe und die Stufen der nichtlinearen Deemphasis. Am PIN 39 wird ausgekoppelt. Ein Signalzweig führt zur Amplitudensiebschaltung zwischen PIN 33 und PIN 20. Sie generiert Horizontalsynchronsignale mit einer Amplitude von 4 Vss. Der andere Signalzweig geht vom Hochpass an den PIN 28. Es folgt die Rauschunterdrückung, die Additionsstufe für das aufbereitete Chromasignal am PIN 29 und ein für den EE-Betrieb umschaltbarer Ausgangsverstärker. Am PIN 31 steht das fertige FBAS-Signal als Video-Out bereit.

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