Informations- und Kommunikationstechnik

Die Crispening-Schaltung

Das Blockdiagramm zeigt das Prinzip der Aperture-Korrekturstufe. Die danach folgenden Signalbilder geben die Arbeitsweise dieser sogenannten Crispening-Schaltung wieder.


Das Rechtecksignal stellt ein ideales Videosignal hoher Bandbreite dar. Der entsprechende Videoimpuls mit Verlusten zeigt deutliche Rundungen infolge der eingeschränkten Signalbandbreite. Zusätzlich ergibt sich eine zeitliche Signalverschiebung. Das Signal (a) entspricht somit dem BAS-Signal nach der Demodulation.

Dieses BAS-Signal durchläuft den 1. Differenzierer und einen Rauschbegrenzer. Man erreicht hierbei eine Rauschminderung um 4 ... 6 dB. Das Ausgangssignal entspricht der Darstellung (b).

Nach dem 2. Differenzierer erhält man das Signal (c). Es wird invertiert, also um 180° in seiner Phase gedreht und liefert das Signal (d).

In einer einfachen Additionsstufe werden nun das BAS-Signal (a) und das Signal (d) überlagert. Am Ausgang steht ein regeneriertes Videosignal, das deutlich steilere Flanken aufweist (e). Die Darstellung von Bildkanten gewinnt an Schärfe.

 

Prinzipschaltung zur Rauschunterdrückung

Die nebenstehende Schaltung zeigt das Prinzip einer Rauschunterdrückung, die nur auf die Y-Signalanteile wirkt. Das originale Y-Signal mit Rauschanteilen ist bei (1) vorhanden. Es durchläuft einen Differenzierer, der durch C3 und R3 gebildet wird, und liefert das Signalbild (2). Der Transistor erzeugt die Phasendrehung um 180°.

Das Signal (3) ist direkt nicht messbar, da die Dioden D3 und D4 als Begrenzer wirken und daher an diesem Punkt das Signalbild (4) erscheint. Über einen Koppelkondensator wird dieses Signal dem verstärkten Videosignal zuaddiert. Die Rauschanteile löschen sich dabei infolge ihrer Gegenphasigkeit weitestgehend aus. Das Ergebnis entspricht dem Signal (5). Die folgenden Signalbilder (1) bis (5) zeigen die Arbeitsweise der gerade beschriebenen Rauschunterdrückung.

Signale zur Rauschunterdrückung

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